Inspirierende Führung
Shownotes
In dieser Episode spricht Dr. Kai Kochmann mit dem renommierten Coach und Managementtrainer Eugen Unger über ein Thema, das aktueller kaum sein könnte: inspirierende Führung. Eugen Unger zählt zu den prägenden Stimmen im Leadership Coaching in Deutschland. Als Speaker und Autor beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie Führung nicht nur funktioniert, sondern wirklich wirkt.
Im Gespräch geht es unter anderem darum:
- Was Inspiration in der Führung eigentlich ausmacht – und worin sie sich von Motivation unterscheidet
- Wie Führungskräfte Sinn vermitteln können, ohne ihn vorzugeben
- Welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Mitarbeitende selbst Bedeutung in ihrer Arbeit entdecken
- Warum Beziehungsgestaltung der zentrale Hebel wirksamer Führung ist
Eine halbe Stunde voller klarer Impulse, praktischer Perspektiven und ehrlicher Reflexion rund um modernes Leadership Coaching.
Buchtipp der Episode: **Inspirierende Führung **(FAZ Verlag) Autoren: Eugen Unger und Bernhard Meising
Das Workbook stellt das Konzept der „inspirierenden Führung“ anhand von zehn konkreten Kriterien vor – darunter Integrität, Sinn und Wachstum – und macht diese praxisnah erfahrbar. Ergänzt wird es durch Gespräche mit erfahrenen Führungskräften. Im Fokus stehen unter anderem:
Wie eine kreative und produktive Arbeitsatmosphäre entsteht Wie Führungskräfte die Balance zwischen Komfort- und Lernzone gestalten Wie sie zu echten Sinnstiftern in Organisationen werden
Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn man sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Unternehmen unterhält, und sie fragt woran machst du eigentlich gute Führung?
00:00:05: Fest.
00:00:06: Dann kommt fast immer in der Top drei interessiert er oder sie sehr.
00:00:10: auch für mich als Mensch werde ich als Mensch gesehen.
00:00:25: heute habe ein Gast bei dem man sich besser Feuer sortiert nicht weil er kompliziert ist sondern weil er gerne dahin geht wo es komplex wird ins Denken.
00:00:34: Er arbeitet seit Jahrzehnten Mitführungskräften hat Organisationen begleitet Bücher geschrieben und ist jemand, der Couching nicht als Methode versteht sondern als ernsthafte Auseinandersetzung mit sich selbst.
00:00:47: Und ich bin mal gespannt ob wir heute eher über Führung sprechen oder über das Leben.
00:00:52: Herzlich willkommen lieber Eugen Unger!
00:00:55: Ich danke dir für die freundliche Einladung und bin auch gespannt wohin uns das Gespräch führt.
00:01:00: Eugen wenn du an dein eigenes Leben denkst wir sprechen heute über Inspiration unter anderem wer oder was hat dich inspiriert?
00:01:09: Im Leben.
00:01:10: Es gibt ja vieles, was uns inspirieren kann, sofern wir das tatsächlich zulassen.
00:01:15: und ich fange mal mit dem Wasso nicht mit dem Wehr an!
00:01:19: Es gibt im Pariser Louvre eine ganze Menge wunderbarer Bilder aber ein Bild hat mich besonders inspiriert und das befindet sich im ersten Stock im Denonsaal stand von Jean de Lacroix und heißt die Freiheit für das Volk.
00:01:35: gewaltiges Bild, ein wirklich imposantes Bild und du verhasst erst mal eine längere Zeit vor diesem Bild.
00:01:41: Bist du dann begreift worum es tatsächlich geht?
00:01:43: Es geht nämlich um das Thema Freiheit.
00:01:46: Und jetzt würde ich natürlich nicht behaupten dass das Bild mein Handeln grundsätzlich verändert hat aber es hat meinen Blick auf Situation sagen wir mal mindestens geschärft.
00:01:54: so einer leise Einsicht Das freut.
00:01:57: nichts ist was einfach da ist sondern immer wieder behauptet werden muss vielleicht zurück auch manchmal erkämpft werden muss von einzelnen Und insofern war mein erster Besuch im Louvre nicht ganz folgendlos.
00:02:09: Wenn ich Inspirationen auf Menschen übertrage, dann fallen mir spontan zwei Chefs ein.
00:02:16: Der eine hat mich mit seiner intellektuellen Brillanz beeindruckt die mich immer wieder aus der Komfortzone rausgeholt hat und dafür gesorgt hat dass ich denken musste, zwar auf die harte Tour her
00:02:28: und
00:02:28: der andere Chef heißt Clemens Und ich lernte ihn während eines längeren Praktikums auf den Philippinen, für sechs Monate kennen.
00:02:37: Ich hatte bis dahin schon in meinem Stuhl eine ganze Menge an Praktika gemacht und dachte, ich weiß so ungefähr wie Chefs funktionieren.
00:02:44: Weit gefehlt!
00:02:46: Clemens hat mir den Auftrag damals gegeben dass ich ein neues Vertriebstraining entwickeln sollte weil das alte sagen wir mal etwas rezeptartig abgelaufen ist... ...und ich habe dann die Pharmareferenten begleitet, wie sie bei den Ärzten in den Krankenhäusern waren Und hab mir Notizen gemacht, hab wunderbare Sachen zu Essen bekommen auf den Philippinen.
00:03:06: Als ich genug Material habe, hab ich dann ersten Entwurf für ein Konzept geschrieben und bin damit zu Clemens gegangen.
00:03:11: Weil ich dachte, Chefs wollen informiert sein so hatte ich das gelernt.
00:03:15: sie wollen eine Sache unter Kontrolle haben.
00:03:17: Ich stellte Clemens meine ersten Ideen vor.
00:03:20: Die Reaktion in Clemens war keine Reaktionen.
00:03:24: Er guckte mich freundlich an.
00:03:27: Ich hakte noch mal nach.
00:03:28: du wirst bestimmt irgendetwas dazu sagen.
00:03:31: immer noch Schweigen von Clemens und dann kam eine Frage, die mich damals tatsächlich aus der Bahn geworfen hat.
00:03:38: Muss ich?
00:03:40: Und er hat dann Gott sei Dank gesehen meine Irritation, die er damit ausgelöst hat und fing an zu erzählen.
00:03:46: Schau Eugen!
00:03:46: Ich habe dir das Projekt gegeben.
00:03:48: du bist der Projektleiter.
00:03:51: Ich glaube du wirst es gut hinbekommen wenn du irgendwie Fragen hast.
00:03:54: Wenn du ein Problem hast kannst du jederzeit zu mir kommen aber du musst hier bei mir keine Status-Meldung abgeben Und ich werde nie vergessen, mit welchem Stolz und welcher Begeisterung ich aus diesem Gespräch rausgegangen bin.
00:04:07: Ich habe damals natürlich noch nicht über den Begriff Vertrauen in der Art und Weise nachgedacht wie ich das heute tue aber ich hatte vom ersten Moment das Gefühl dass Clemens mir vertraute.
00:04:16: Ja
00:04:17: also ein ganz tolles Beispiel um mal die Brücke zu schlagen von Louvre.
00:04:22: und so Clement.
00:04:23: Der Begriff im Louvre war Freiheit als dem Bild.
00:04:28: Und jetzt kommt dein Beispiel dieses Erlebnisses von Vertrauen.
00:04:32: Ich würde noch ein drittes Wort reinlegen, das ist Verantwortung.
00:04:36: Wie weit heißt Freiheit Verantwortung übernehmen in dem Kontext?
00:04:41: Das sind ja zwei Seiten der gleichen Medaille.
00:04:43: auf der einen Seite steht Freiheit Auf der anderen Seite steht Verantwortung.
00:04:46: also wer die Spielräume eröffnet als Führungskraft und es hat Clemens Ja auf eine sehr beeindruckende Art und Weise und sehr simpel gemacht Der schafft, dass er Menschen in die Verantwortung bringen kann.
00:04:58: Als Eltern wissen wir das auch wie leicht es ist als Kindern ihnen die Verantwortung zu nehmen und sich dann über die selbst ernannte Hilflosigkeit hinterher zu beschweren.
00:05:18: Eugen du bist heute Coach unter anderem?
00:05:21: Du bist Autor, publizierst, sprichst bis Speaker.
00:05:24: aber um mal auf deine Rolle als Coach zu schauen so werden da ja nicht geboren als Coaches.
00:05:29: in der Regel kommen wir da irgendwie hin.
00:05:30: was war denn der Wendepunkt wo du gesagt hast das ist eine Ausrichtung ... die du dir beruflich vorstellen kannst, als Coach zu arbeiten.
00:05:38: Ich weiß
00:05:38: gar nicht ob das so der eine Wendepunkt ist... Man findet wahrscheinlich immer Wendelpunkte.
00:05:43: Die Kunst besteht daran dass man sie nicht mit Planung verwechselt.
00:05:46: Also tatsächlich versteht man ja das Leben wenn überhaupt erst im Rückblick.
00:05:50: Der dänische Philosoph Sören Kirke gattet er sich schön auf den Punkt gebracht Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärz verstanden Wobei ich hinzufügen würde Man sollte sich nicht zu sicher sein, dass man im Rückblick es wirklich verstanden hat.
00:06:04: Das Leben ist zwischendurch vor allem eins unübersichtlich und oft schlicht von Zufällen geprägt.
00:06:10: Und so wird das auch bei mir ... Dass ich am Anfang meiner Karriere sehr schnell das Privileg hatte, dass ich relativ früh Zugang zur Führungskräften hatte eine...
00:06:19: Wie kam das?
00:06:20: Das war ein Schweizer Institut was mich akquiriert hat sozusagen was mir das Angebot gemacht hat, damals den ersten und glaub ich einzigen wirklich großen Arbeitsvertrag meines Lebens abzuschließen.
00:06:32: Und ich hab mir gedacht, du machst schon mal für drei Jahre?
00:06:35: Weil als Berliner ohne Bundeswehr ist man auch jung genug.
00:06:38: oder bist du irgendwann siebenundzwanzig und dann machst so eine klassische Karriere bei Prokta oder bei Unilever.
00:06:42: Das war damals in meine Richtung.
00:06:44: D.h.,
00:06:45: darf ich mal kurz ein... Du hast studiert vorher.
00:06:47: Ich habe vorher schon.
00:06:47: Was hattest du studiert?
00:06:48: Psychologie-
00:06:49: und Betriebswirtschaft.
00:06:50: Okay!
00:06:50: Das wollte ich noch ergänzen.
00:06:52: Also nach dem Studium warst du dann in der Schweiz
00:06:54: Exakt.
00:06:55: Und dieses Institut hat mich sehr schnell ins kalte Wasser geworfen mit Führungskräften und erstens jung, zweitens mit diesem Thema.
00:07:02: also du kannst dir vorstellen dass Führungskräfte bei dem Wort Entwicklung so eine Art von Immunabwehr haben.
00:07:08: das ist nicht ein Thema was sie so spontan begeistert und insofern ist dann sehr schnell auch die Frage da wie gehe ich damit um?
00:07:17: Wie diene ich das System oder irritiere ich es?
00:07:20: Oder am Anfang das muss ich wohl sagen habe zunächst bedient, also mit Tools, Methoden und Modellen.
00:07:28: Das funktioniert weil es leicht ist.
00:07:29: Man kann sich damit beschäftigen ohne in Frage gestellt zu werden.
00:07:32: Es ist wie im Supermarkt man holt ein Modell raus, beguckt das ... Und wenn's mir gefällt, pack ich sie in den Korb.
00:07:37: Wenn's mich nicht gefällt dann leg' ichs wieder zurück ins Regal.
00:07:41: So war das auch.
00:07:43: Das Funktioniert soweit, ist aber begrenzt wirksam.
00:07:46: Und irgendwann kommst du an den Punkt wo du merkst, das reicht nicht aus.
00:07:52: Da gehört irgendwie mehr dazu.
00:07:54: Verhalten ist relativ leicht zu ändern.
00:07:56: Haltung weniger und daher kam so dieser Punkt, wie kriege ich das zusammen?
00:08:02: Haltung und Handeln denn wenn das nicht zusammenläuft bleibt das reine Kosmetik.
00:08:07: und insofern würde ich sagen da begann eigentlich meine Coach-Karriere dass sich das beides zusammen gedacht habe.
00:08:14: und dazu kommt vielleicht noch ein Aspekt den kennst du auch je länger man tätig ist im Bereich des du bescheidener Wirtmann.
00:08:23: Ich merke, dass ich heute etwas vorsichtiger bin mit eigenen Überzeugungen.
00:08:27: Ich reflektiere kritischer.
00:08:29: also man irrt sich voran und als andere wäre ja in unserer Profession glaube ich Selbsttäuschung.
00:08:34: Ja ein schöner Begriff.
00:08:35: das Voranirren erinnert mich ein bisschen an die an das polinesische Segeln von Gunter Schmidt der auch sagt den komplexen Themen wo die Planungshorizonte sehr begrenzt sind in der Mehrdeutigkeit der Zeit eigentlich auch ambivalenten und multivalenten Umgebungen, müssen wir uns immer sehr kurzfristig orientieren.
00:08:55: Und Trial and Error ist der Weg des polynesischen Segelns.
00:08:59: Es gibt nicht den Weg nach vorne die gerade Linie sondern manchmal müssen wir unsere Entwicklung auch diese Schleifen erlauben.
00:09:05: Ich sage das ist auch nach meiner Erfahrung der Weg wie man Kulturen ein Stück des Weges begleitet kann.
00:09:10: Man hat irgendwie eine Versuchsanordnung geht ein paar Schritte guckt es wachsam für das wie die Organisation das System darauf reagiert Und das kann man dann wiederum nutzen für die nächsten Intervention.
00:09:27: Eugen, du bist geprägt von Rupert Lai und ich würde gerne mal kurz darauf schauen... Ich weiß nicht ob viele Hörerinnen und Hörern mit dem Namen was anfangen können.
00:09:37: Kannst Du kurz RuperT Lais Denkschule beschreiben?
00:09:41: Ruperт Lai war ja Jesuit und Jesuiten haben den Ruf, Denk nicht nur zu betreiben sondern auch wirklich ernst zu nehmen.
00:09:49: Das in Breite und Tiefe und das trifft sicherlich auf Rupertu.
00:09:53: Ich muss gestehen, dass die erste Begegnung mit Hubert fand ich vor allem erst mal eins anstrengend.
00:10:00: Das ist jemand der einem nicht erlaubt sich mit halbwegs klugen Antworten irgendwie durchzumogeln, der dann irgendwann mit einer Frage in die Ecke kommt von dem man hofft das sie eigentlich nicht gestellt hätte zum Beispiel ob das was man da tut eigentlich irgendjemand nützt außer einem selbst.
00:10:16: So und Hubert kam aus dieser Mischung jesietische Grundausbildung auf der einen Seite Philosophie auf der anderen Seite Also ein Denk mit klarer Haltung.
00:10:25: Und daraus entstand, unter anderem muss man sagen dieses Konzept das er von Erich Fromm übernommen hat, Biofilie.
00:10:32: Biofilie!
00:10:33: Das ist jetzt erstmal eine sehr sperrige Vokabe ich meine schon.
00:10:38: Im Kern ist es ja wenn man sich das Wort anschaut etwas sehr einfaches Eine Liebe oder Freundschaft zum Leben.
00:10:44: als Anspruch könnte man das übersetzen trägt das was ich tue dazu bei dass andere sich entfalten können?
00:10:50: also wenn man's ganz konkret macht werden Menschen in meiner Umgebung eigentlich größer.
00:10:56: wachsen sie, also jetzt nicht die Wut sondern wirklich die Entfaltung.
00:11:00: Haben sie hinterher mehr Spielraum, mehr Mut, mehr Möglichkeiten?
00:11:04: und dieser Anspruch hat sich bei mir festgesetzt.
00:11:08: weniger sagen wir mal als moralische Monstranz und eher als leise Position im Alltag.
00:11:15: Wie gelingt denn dir das Wachstum der anderen zu generieren?
00:11:19: indem ich mir nach dem Gesprächen, zum Beispiel nach unserem Gespräch die Frage stelle was ist da passiert und habe ich Impulse gesetzt die dich in den Fokus genommen haben.
00:11:29: Es kommt bei Rupert Leih sehr schnell eine zweite Vokabel ins Spiel Eine sehr ebenfalls sperrige Vokabel nämlich Altozentrierung.
00:11:37: Das was wir im Sprachgebrauch sehr gut kennen ist die Egozentrierungen während für manche Altruismus.
00:11:43: Er ist eine sehr sperrige Vokabel, es ist Niguismus vielleicht praktizierte Lebensmaxime.
00:11:47: Also altere Zentierung, alter Alter wo der andere ist die Option das ich auf den anderen mich einstelle.
00:11:55: also habe ich bei dir etwas ausgelöst und vielleicht bekomme ich ja von dir hinterher noch einen Feedback nach unserem Gespräch Und dann gucken wir mal inwieweit mir das gelungen ist Sie auch auf dich und deine Aspekte eingegangen bin und jetzt nicht nur von mir berichtet
00:12:08: habe.
00:12:08: Das ist großartig, es ist eine philosophische Richtung.
00:12:12: Gleichzeitig ändert sich ein Stück weit an Friedrich Lalou, Reinventing Organizations.
00:12:16: Diese Thielphase, er beschreibt die Phasen der Organisationsentwicklung und auch des Menschwertens anhand von Farben.
00:12:22: und dieser Thiel, diese türkisfarbe, der letzte Status den er sagt, den wir jetzt über zwanzigtausend, fünfundzwanzig tausend Jahre menschwerdens gegangen sind oder noch viel länger aber in der Organisationstheorie das Zurückstellen des Egos als Kernziel, aber auch als Voraussetzung gleichzeitig.
00:12:42: Um dahin zu kommen, dass man wirklich in einer selbstloseren Art die Umwelt beobachtet und mit anderen Menschen wahrhaftig in Begegnung geht um so wirklich Neues zu schaffen.
00:12:54: Das Ego steht uns sonst immer im Weg.
00:12:56: So ganz kurz gesagt ist auch eine These von Lalu das geht doch ganz stark in die Richtung erinnert mich gerade daran.
00:13:02: In der Tat, also je mehr Tribute das Ego fordert von uns, desto weniger sind wir beim anderen.
00:13:07: Und das ist etwas dieser Altrezentrierung die Robert Leid ins Besondere in einer Kommunikation sehr stark lebt.
00:13:14: Also durch die Art und Weise wie wir mit anderen Menschen kommunizieren auch als Führungskräfte weisen wir ihnen ja einen Platz zu.
00:13:21: Die Art undweise wie ich jetzt gerade mit dir spreche so bekommst du ungefähr den Eindruck ahah so schätzt mich eugenoffensichtlich allen sonst würde er ganz anders mit mir reden.
00:13:28: Das heißt ohne dass uns zu weinem Alltag bewusst ist, geben wir permanent durch unsere sprachlichen Angebote anderen Menschen Feedback.
00:13:36: Was habe ich für ein Bild von dir?
00:13:37: Und aufgrund dieses Bildes spreche ich mit dir auf eine bestimmte Art und Weise.
00:13:42: Und von daher ist es ganz hilfreich, dass sich über die Konsequenzen meiner eigenen Kommunikation, meiner Sprache zureichend orientiert
00:13:48: bin.".
00:13:49: Wie hältst denn du diese Bewusstheit?
00:13:50: Ich finde das jetzt mal als kollegiale Rückfrage findet es ganz wichtig, sich auch immer wieder selbst hinterfragen unten Spiegel zu kriegen über deine Wirkung.
00:13:58: Wo holst du dir deine Rückmeldung zu deiner Wirkung und deiner Sprache?
00:14:04: Ich hab die Möglichkeit, und das genieße ich wirklich, dass ich mit Kollegen von Zeit zur Zeit Supervision mache.
00:14:09: Auch nach wie vor noch.
00:14:10: Die mir meinen Verhalten spiegeln, die mich fordern, die mir andere Perspektiven aufzeigen.
00:14:15: Und das halte ich für sehr wichtig in vielen Bereichen unseres Lebens.
00:14:21: ein Supervisor, jemanden Sparringspartner der uns reflektiert und auf bestimmte Muster und Aspekte sehr, sehr stark aufmerksam hat.
00:14:29: Teilig ja!
00:14:30: Ja finde ich ganz hochinteressant.
00:14:31: du hast ja auch ein Workbook geschrieben mit deinem Kollegen Bernhard Meising.
00:14:36: da geht es um Inspiration als Teil von der Verantwortung für Führungskräfte.
00:14:40: was ich interessant finde würde ich gerne mit dir mal vertiefen.
00:14:43: da geht das um Sinnstiftungen.
00:14:46: die Frage ist ja wie kann denn jemand anders?
00:14:49: Für jemanden sind Stiften Wie gelingt man das?
00:14:55: Beim Begriff Sinnstifte muss ich immer an Gertroth Höhler denken, wird das gerne etwas tiefer hängen.
00:15:01: Es klingt so als könnten Führungskräfte Sinn verteilen wie Bonuspunkte und das funktioniert natürlich nicht.
00:15:09: Sinn entsteht beim Individuum und deswegen funktioniert auch diese eingedeutschte Version von It Makes Sense Nicht Wirklich.
00:15:17: Etwas kann nicht aus... sich heraus objektiv Sinn machen, sondern sind es etwas was ich radikal subjektiv einer Sache zuschreibe oder eben auch nicht.
00:15:25: was für den einen sinnvoll ist.
00:15:28: Ist für den anderen komplett irrelevant.
00:15:30: aber Führung kann sehr wohl beeinflussen, ob sie überhaupt erlebbar werden können.
00:15:35: und da gibt es schon konkrete Aspekte.
00:15:38: Es gibt einem Ansatz von Matheller und Steger der aus meiner Sicht sehr praktisch und sehr hilfreich ist.
00:15:43: Der erste Punkt ist Coherenz.
00:15:46: Also Menschen wollen verstehen, worum sie tun was sie tun.
00:15:49: Eine Führungskraft schafft Querenz in dem Sie Zusammenhänge herstellt nicht nur Ziele vorgibt.
00:15:56: also nicht nur das ist das Projekt die Meilensteine und bis dann müssen wir das erreichen sondern
00:16:01: den Kontext.
00:16:01: der
00:16:02: Kontext exakt Das ist ein Beitrag dass der Zusammenhang indem wir etwas gemeinsam erreichen wollen Und ich mache die Erfahrung des viele Unternehmen unterschätzen wie viel Energie verloren geht, wenn Arbeit kein erkennbarer Zusammenhang kann.
00:16:15: Das ist der erste Punkt.
00:16:17: Der zweite Richtung?
00:16:19: Es geht nicht um eine perfekte Vision sondern um spürbare Orientierung.
00:16:25: Wofür lohnt es sich anzustringen?
00:16:28: Eine inspirierende Führungskraft macht das greifbar übrigens nicht einmal im Jahr auf einer Folie, sondern immer wieder am Alltag.
00:16:34: Daran arbeiten wir gerade.
00:16:35: da wollen wir hin... ...das ist der nächste sinnvolle Schritt.
00:16:38: Also dieses
00:16:38: auch wofür, wohin geht's?
00:16:41: Also man tut gut daran, dass man auch von Zeit zu Zeit Begründung gibt.
00:16:46: Warum?
00:16:47: Hier gilt ja der Alte Nietzsche wie ein warum weiß er trägt fast jedes Wie und insofern jedes Wie abzufordern von Seiten der Führung ohne das sich das warum alleutere wird schwierig.
00:16:57: Und der dritte Punkt Das hat in meiner Wahrnehmung sogar noch eine sehr starke Gewichtung des Thema Bedeutung.
00:17:04: Menschen wollen wissen ob das was sie tun einen Unterschied macht.
00:17:08: inspirierende Führungen heißt hier vor allem sichtbar machen Also Rückmeldung geben, zeigen.
00:17:14: Was durch Arbeit entsteht für Kunden, für Kollegen, für das Unternehmen.
00:17:19: jetzt nicht als Lobritual sondern als wirklich ehrliche Rückkopplung.
00:17:23: Das was du getan hast hat etwas verändert und dafür arbeiten wir ja auch.
00:17:28: Und wenn diese drei Dinge zusammenkommen dann entsteht Sinn Nicht durch große Worte Sondern durch praktische Erfahrung.
00:17:36: Insofern erzeugen wir als Führungskräfte keinen Sinn direkt Aber wir beeinflussen die Bedingungen, unter denen Sinn entstehen kann.
00:17:44: Und das ist manchmal schon weit mehr als nichts.
00:18:03: Mich würde mal interessieren Eugen gibt es eine kurze Übung?
00:18:06: Gibt es was Praktisches, was du empfehlen kannst wie jetzt Zuhörerinnen und Zuhörer wer auch immer gerade vielleicht auch in dem Podcast ist reflektiert?
00:18:15: Kannst du da etwas vorschlagen?
00:18:17: Lass uns das konkret machen.
00:18:18: darf ich dir eine kurzen Frage stellen sehr
00:18:19: gerne
00:18:21: Wenn du an deine Schulzeit denkst, gab es einem Lehrerin oder ein Lehrer der dich wirklich geprägt hat?
00:18:27: Der dich wirklich inspiriert hat.
00:18:29: Ja fällt mir zwei ein.
00:18:30: Okay
00:18:32: Jetzt biede ich dir mal einen T-Sinn Hinblick auf diese Personen ein.
00:18:34: Ich vermute die Wirkung lag nicht in erster Linie an einer besonderen Fachlichkeit des Lehrers oder der Lehrerin Sondern ich vermute mal etwas ganz Anderem.
00:18:44: da war jemand der eine Beziehung zu dir aufgebaut hat Wer dir das Gefühl vermittelt hat, du bist mir wichtig.
00:18:52: Absolut!
00:18:54: Und insofern würde ich Sinn nicht auf Beziehung reduzieren – das wäre mir jetzt zu einfach.
00:18:58: aber ohne Beziehungen bleibt Sinn abstrakt.
00:19:02: Genau da wird aus meiner Erfahrung Sinn sehr konkret.
00:19:05: sie zeigt sich darin wie wir die Beziehungs-zu anderen Menschen gestalten.
00:19:10: Robert Leih hat das ja mal sehr feinsinnig ausgedrückt.
00:19:12: er sagt Führungskräfte brauchen die Begabung Menschen zum mögen die Begabung Menschen zu mögen.
00:19:20: Und ohne diese Begabe wird es schwer, etwas gemeinsam zu schaffen.
00:19:24: Also kurz und krumm, es geht darum Sinn entsteht wenn du mir wichtig bist.
00:19:30: das ist letztendlich inspirierende Führung ein Angebot dafür für einen Menschenbild wie schaue ich auf den anderen?
00:19:37: Und erst wenn dass zureichen gegeben ist dann kann nicht als Führungskraft überhaupt wirksam sein.
00:19:43: Ist
00:19:43: das nicht eine sehr über menschliche Erwartungen an Führunskräfte?
00:19:47: Auf jeden Fall.
00:19:48: Aber wenn eine Führungskraft zu mir kommt und sagt, ich habe zwischen den Menschen unter mir, dann stelle ich manchmal die freche Frage, ach sie sind Friedhofsgärtner.
00:19:56: Also der Punkt ist also mit twenty-fünf Menschen allein schon was die Führungsspanne betrifft bin ich sofort bei dir.
00:20:02: das wird nicht funktionieren an solche Beziehungen aufzubauen.
00:20:05: Ich halte das ja schon für ziemlich verwegen wenn ich sagen wir mal zehn fünfzehn menschen Halbwegs auf dem Schirm habe dass das nicht trivial ist Das ist mir klar, aber wenn man sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Unternehmen unterhält.
00:20:20: Und sie fragt woran machst du eigentlich gute Führung fest?
00:20:23: Dann kommt fast immer in der Top drei interessiert eher oder sie sehr auch für mich als Mensch werde ich als Mensch gesehen.
00:20:30: Und das ist etwas Zentrales und das ist ja auch das was man beispielsweise im Mittelstand sehr häufig hat.
00:20:36: Da kommt dann jemand rein die Patriarchen oder der Patriarch und er hält sich kurz mit dem Vördner.
00:20:43: Und sein Mensch Müller, Sie haben doch vor einigen Wochen erzählt, dass Ihre Tochter nach Amerika geht?
00:20:47: Erzählen Sie mal!
00:20:48: Wie geht's denn
00:20:48: der?!
00:20:50: Und der geht anschließend für drei Tage auf Wolke sieben weil... Der weiß, dass ich Müller heiße, der weiß, was ich ihm erzählt habe, meine Tochter geht nach Amerika und interessiert sich wenigstens kurz.
00:21:00: Richtig, das hätte kein Gehaltscheck geschafft, was diese Begegnung gebracht hat.
00:21:03: So, ja.
00:21:04: Und dann sind wir wieder auf der Haltungsebene.
00:21:07: Das ist etwas, was du nur begrenzt im Handlungsbereich beibringen kannst.
00:21:11: Ich hatte tatsächlich mal, ich sage jetzt nicht das Unternehmen einen großen Münchner Konzern in dem wir ein Ingenieur tatsächlich sagte ja Herr Unger wie interessiert man sich denn für Menschen?
00:21:22: Auf jeden Fall natürlich jetzt in der Veranstaltung.
00:21:23: meine kurze Antwort entweder sie interessieren sich für Menschen oder Sie lassen es sein.
00:21:28: Sie können ja Interesse nicht machen aber ich habe dann die Verzweiflung bei ihm gespürt und deswegen in der Pause mit ihm das eine oder andere Thema da nochmal vertieft das insbesondere im Bereich der Kommunikation natürlich reingeht.
00:21:39: Ja,
00:21:39: aber eigentlich rührend!
00:21:40: Dass er immerhin an den Punkt gekommen ist so etwas zu ... eine Offenbarung dahinter, dass jemanden sich für jemanden zu interessieren heißt also ich kann es mir vornehmen.
00:21:53: Heißt das das?
00:21:54: Es ist ein bewusster Akt.
00:21:56: Es ist nicht Gott-given, um es jetzt mal josehetisch auszudrücken.
00:21:59: Also eine charismatische wie ein Gottesgeschenk.
00:22:02: Es gibt halt Menschen die interessieren sich nicht für Menschen, würdest du nichts sagen?
00:22:06: Sondern man kann es lernen, sich für Menschen zu interessieren?
00:22:10: Exakt.
00:22:10: und es gibt Menschen, denen ist das etwas angeboren.
00:22:12: Die wachsen zum Beispiel in größeren Geschwisterverbänden auf Und lernen sich beispielsweise so als Sandwich Kinder um einen Klischee zu bedienen dann nach oben oder nach unten zu orientieren und können das ziemlich gut oder werden relativ früh schon im Elternhaus eingebunden in Gesellschaften, in Veranstaltungen.
00:22:28: Und bewegen sich da wie ein Fischem Wasser.
00:22:29: und es gibt Menschen die haben das nicht erfahren.
00:22:32: Das heißt aber nicht dass sie das nicht entsprechend auch im Alter lernen kann.
00:22:37: Also weil ich zum Beispiel aktiv überwürdig ist anfangen einzuführen, wo ich immer wieder erschrocken bin.
00:22:43: Wenn ich mit Organisationen arbeite beispielsweise Meetings eben nicht sofort mit der Agenda und einer Folie zu starten sondern vielleicht mit zwei Minuten stille?
00:22:51: Wo jeder mal aufschreibt wie geht's mir heute und was erwarte ich von dem Meeting?
00:22:55: das ist so dieses Silent Two Minutes oder dass jeder wirklich mit einer persönlichen Note.
00:23:00: jetzt haben wir am Ende eines Wochenendes vielleicht ein Rückblick.
00:23:03: Was bewegt mich gerade diese Frage zuzulassen ohne eben sofort in die Agenda des Tages zu rutschen glaube ich sind Möglichkeiten, dass etwas entsteht.
00:23:13: Was Hartmund-Rosa um das Wort noch mal zu bringen von Resonanz?
00:23:15: Du brauchst – so verstehe ich jetzt auch Leih und verstehe auch deinen Arbeiten – da ist die Führungskraft öffnet ein Resonansraum für das Persönliche und die Beziehung, die jetzt entstehen kann.
00:23:27: Ist es das wird könnte man da so zusammenfassen?
00:23:31: Das ist es, dass ich nicht sofort in der Fachlichkeit bin sondern erst mit dem berühmten Check-in mache und jetzt mal eine Beziehungsaufnahme.
00:23:38: Wo du das erzählst, ist es sehr lustig.
00:23:40: Weil wir haben vor vielen Jahren einen Kulturenzusammenschluss begleitet eines deutschen Unternehmens und eines englischen Unternehems.
00:23:47: Sehr bekannt übrigens!
00:23:48: Und das führte zu Schwierigkeiten insbesondere auf der Führungsebene und wurde immer schwieriger und irgendwann kam dann so der Punkt wo gesagt hat, dass müssen jetzt durch Coaching ein wenig begleiten.
00:24:01: Wir haben dann so einen Raum geschaffen, der sehr offen war haben dann tatsächlich irgendwann sich das Herz gefasst und sagt, wisst ihr warum wir euch Deutschen überhaupt nicht mögen?
00:24:11: Gucken die Deutschen erstmal etwas verschreckt.
00:24:13: Ihr kommt hier rein in eine Veranstaltung, in ein Meeting, in einen Treffen.
00:24:17: Und das Erste was ihr sagt ist okay, wir haben für heute folgende Agenda, das sind die ersten Punkte erstens, zweitens, drittens, viertens, fünftens.
00:24:22: so funktionieren wir nicht.
00:24:24: Genau.
00:24:25: So!
00:24:25: Das war dann das erste AHA-Erlebnis für die deutschen Manager, dass man sagt, Neni, das läuft ja ein bisschen anders Und das bedeutet tatsächlich für den einen oder anderen ein Ausbruch aus Erfahrungsgefängnissen.
00:24:36: Das
00:24:36: ist eine interkulturelle Erfahrung, die teilig.
00:24:38: ich bin jetzt im Fliegen nächste Woche wieder nach Asien und ähnlich da würde man sagen eine Idee dass man ins tun in die Zusammenarbeit in die vertrauliche Vertrags-Ebene kommt wo man wirklich auf harte Fakten schaut ist ohne eine vorherige persönliche Begegnung undenkbar.
00:24:58: Also in Asien wäre es ganz unhöflich überhaupt erst mal so einzufliegen, dass man Punkt neun ankommt und dort den Tag startet sondern in der Regel geht man einen Tag vorher mit denen schon was trinken oder was essen was auch immer.
00:25:10: Es geht gar nicht ums Trinken oder die Karauke bar, sondern das geht eben wirklich um die persönliche und menschliche Begehenung.
00:25:16: Und ja, ich glaube da haben wir in der interkulturellen Ebene auch noch die Unterschiedlichkeit natürlich das was kulturell üblich ist.
00:25:22: Da haben es aber andere Länder offenbar was diesen Resonanzraum angeht vielleicht kultureell bedingt schon mal leichter Das müssen wir Deutschen ums mal ein bisschen übergeneralisieren zu sagen doch ein bisschen mehr lernen vielleicht noch als Engländer Franzosen Spanier oder Teilhänder.
00:25:37: Es muss ja nichts Schrechtes sein.
00:25:38: im Gegenteil Ich glaube dass uns das ganz gut tut wenn man nicht gleich mit der Fachlichkeit kommen und sagen erstens zweitens drittens viertens fünfens
00:25:44: Ja spannend.
00:25:45: Dann haben wir jetzt aus deiner Sicht eigentlich in der letzten halben Stunde mehr Überführung oder das Leben allgemein gesprochen.
00:25:50: Was ist dein Eindruck?
00:25:53: Ich fürchte, wir haben die ganze Zeit über das Gleiche gesprochen.
00:25:55: Denn Führung ist ja kein eigener Lebensbereich mit eigenen Gesetzen.
00:25:59: Führungen sind eine verdichtete Form dessen was wir generell mit Menschen machen und wie wir mit Menschen umgehen.
00:26:05: Das haben wir sehr deutlich gemerkt.
00:26:07: Organisationen sind keine abstrakten Gebilde sondern Sie sind Orte, an denen menschliches Verhalten in einer besonderen Art und Weise deutlich und sichtbar wird.
00:26:16: Und vielleicht kann man das so auf den Punkt bringen... Ich glaube wir haben über das Leben gesprochen und das dann Führung teilweise genannt.
00:26:23: Die Führungen ist insoweit nichts anderes als gelebter Haltung unter Beobachtung.
00:26:28: Schön!
00:26:30: Danach kann ja fast nix mehr kommen außer einem kleinen Kartenspiel.
00:26:33: was ich dir jetzt anbiete Eugen?
00:26:35: Ich habe hier ein Dapel von Reflektionskarten.
00:26:37: Du bist du liebt ziehst einfach mal Drei raus und eine nach der anderen.
00:26:41: Vielleicht liest du erst mal vor, lässt Augenblick die Frage wirken und machst dann ganz spontan aus deinem Bauch eine Antwort?
00:26:48: Das wird sich spannend an.
00:26:50: Die erste
00:26:51: Wenn Sie mit etwas angeben müssten was wäre es... das ist jetzt natürlich ein kompletter Angriff auf meine Demut aber ich habe eine kleine Affinität zu Sportwagen.
00:27:04: also insofern würde ich das dann wahrscheinlich wählen
00:27:07: Dass deine Kenntnis um oder dass du so schöne Sportwarten zuhause hast,
00:27:12: dass ich so etwas zu Hause fahren kann.
00:27:15: Sehr schön!
00:27:15: Weil wie immer gespannt habe ich noch nicht gesehen.
00:27:19: Die nächste Frage ist wovon waren sie vor zehn Jahren noch vollkommen überzeugt jetzt aber nicht mehr?
00:27:24: Jetzt kommt die Demut.
00:27:27: Das Demokratie eine gesicherte Basis ist und das was wir gerade aktuell erleben wie Fragil das Thema Demokratie Also zumindest zu mich am meisten beschäftigt, was umtreibt.
00:27:42: Wie schaffen wir es auch in den Unternehmen tatsächlich so etwas wie Demokratie zu leben?
00:27:47: Denn das ist ja sozusagen der Laborraum, indem wir auch miteinander kultivieren und von daher sehe ich meinen Auftrag als Coach, als Trainer, als Begleiter auch in dieser Richtung dass wir da demokratische Praktiken ein.
00:28:02: Ja
00:28:03: dritte Frage
00:28:07: Was würden Sie gerne für sich, für den Rest des Lebens erhalten.
00:28:11: Erste spontane Antwort die mir dann käme wäre wahrscheinlich Gesundheit.
00:28:16: und dann mit etwas nachdenken komme ich auf den für mich wichtigeren Aspekt Freiheit.
00:28:22: Ich glaube da schließt sich der Kreis dass das ein Lebensthema für mich ist Das Thema Freiheit.
00:28:28: Und wenn nicht meine Freiheit Meine Autonomie aufrechterhalten kann bis an das Ende Bis ich die letzten Atemzüge getan habe.
00:28:36: Das ist eine sehr schöne Vorstellung
00:28:38: der ich mich sehr gerne anschließe als freiheitsliebender Mensch.
00:28:41: Lieber Eugen, ganz herzlichen Dank für dieses hochinteressante Gespräch!
00:28:45: Schön dass du da bist.
00:28:46: Gerne Das war's vom Code Stock heute auf Visite mit Eugen Unger.
00:28:51: Danke fürs Einschalten fürs dabei sein.
00:28:53: Ich sage tschüss bis bald, ich bin Kai Kochmann.
00:29:08: Wie hat euch die Episode gefallen?
00:29:10: Ich freue mich auf ein Feedback.
00:29:11: Schreibt mir gerne eine Bewertung bei Spotify oder eine Email an kochman at reflekte.com.
00:29:17: Ich antworte auch Garantiert.
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