Prävention - die unterschätzte Führungsstrategie

Shownotes

  • Welche Gesundheitswerte sollten Führungskräfte verfolgen wie ihre Unternehmenskennzahlen?
  • Wie gelingt wirksame Prävention, bevor der Körper erste Warnsignale sendet?
  • Welche Verantwortung tragen wir für unsere eigene mentale und körperliche Gesundheit?

Darüber spricht der Coach Doc, Kai Kochmann in der 2. Healthy Leadership-Episode mit einem ärztlichen Kollegen, mit Dr. med. Engin Osmanoglou. Als Kardiologe, ärztlicher Leiter der MEOCLINIC Berlin und Buchautor zeigt Dr. Osmanoglou in diesem Interview auf, warum Prävention und ein bewusster Lebensstil zu den wichtigsten Führungsaufgaben gehören – vor allem sich selbst gegenüber.

Eine inspirierende Episode über Gesundheit, Verantwortung und die Kunst, langfristig leistungsfähig zu bleiben.

Buchtipp: T: 120 Jahre gesund! Das richtige Körpergewicht als Schlüssel zu einem langen Leben A: Dr. med. Engin Osmanoglou V: Südwest ISBN: 978-3-517-10269-6

Der direkte Weg zur Herzgesundheit:

KARDIOLOGISCH-INTERNISTISCHES ZENTRUM SCHLACHTENSEE im FACHARZTZENTRUM Dr. med. Engin Osmanoglou Breisgauer Straße 1 14129 Berlin

Tel.: +49 30 80105305 Fax: +49 30 80105307 E-Mail: info@kardiologie-schlachtensee.de https://www.kardiologie-schlachtensee.de

KARDIOLOGISCH-INTERNISTISCHES ZENTRUM in der MEOCLINIC Dr. med. Engin Osmanoglu Ärztlicher Direktor der MEOCLINIC Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie Quartier 206 – Friedrichstraße 71 10117 Berlin

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir dürfen nicht vergessen, wir leben in einer Leistungsgesellschaft und diejenigen, die einmal an der Führungsposition gelangt sind.

00:00:07: Die Fallhöhe ist hoch bei diesen Menschen.

00:00:09: Sie wollen mehr Erfolg und tatsächlich ist Stagnation bei denen auch schon schwierig.

00:00:13: Wir kennen das.

00:00:14: wenn die Firma nächstes Jahr nicht so viel Prozent mehr gewachsen ist fragt man den CEO was da los ist?

00:00:20: Warum stagniert es jetzt?

00:00:21: Das als Stagnations gilt ja schon als Verlust und als negatives Beispiel.

00:00:38: Es gibt Führungskräfte, die kennen jede Kenntseiliger aus Unternehmens.

00:00:42: Aber fragt man sie nach ihrem Blutdruck oder Ihrem persönlichen Herz-Kreislauf-Resiko?

00:00:46: Plötzlich wird es erstaunlich still!

00:00:48: Wir investieren Zeit und Geld in Fortbildungen und Karriereplanung.

00:00:53: Die wichtigste Investitionen verschieben wir dagegen oft auf später...die in unserer Gesundheit.

00:00:59: Genau darüber möchte ich heute sprechen In einer weiteren Folge von unserer healthy ledische Reihe Über Fitnesshypes oder Selbstoptimierung, sondern über die vielleicht wichtigste Führungsaufgabe überhaupt Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

00:01:14: Denn wer dauerhaft andere führen möchte sollte die eigene Gesundheit ernst nehmen.

00:01:19: Und dafür habe ich heute einen Gast eingeladen, der wie vielleicht kaum ein anderer weiß vorauf es wirklich ankommt.

00:01:25: Er gehört zu den renommiertesten Kardiologen Deutschlands beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Prävention und Longevity ist Buchautor und er leitet heute die MEO-Klinik im Herzen Berlins.

00:01:36: Ich freue mich auf ein Gespräch mit Dr.

00:01:39: Engin Osmanoglu.

00:01:41: Moin moin lieber Engin

00:01:42: Lieber Kai, vielen Dank für deine Einladung, freu mich dass ich hier sein darf.

00:01:44: Ich finde das Thema super spannend.

00:01:46: Danke, dass du an mich gedacht hast dabei

00:01:48: Ich sage mal im neuen, weil du bist Bremer.

00:02:11: Heute wohnst du in Berlin und du bist im Gegensatz zu mir ja der Medizin treu geblieben.

00:02:16: Du hast eine fantastische Karriere gemacht, hast eine eigene Praxis hier am Schlachtensee einer der führenden Kardiologen Deutschlands.

00:02:21: Bist ärztlicher Direktor der MEO-Klinik?

00:02:24: Und Bestzeller aus Tor.

00:02:25: es gibt also offenbar etwas was dich an Medizin damals fasziniert hat und bis heute.

00:02:31: Was ist denn das warum du mit Leidenschaft Arzt bist?

00:02:35: Lass mich da ein wenig aussuchen.

00:02:36: ich war zwölf Jahre als für mich klar war Ich wollte Arzt werden nie was anderes, was in Frage kam.

00:02:42: Die Faszination zur Medizin ist so groß.

00:02:44: es vereint Wissenschaft.

00:02:46: das vereint auch tatsächlich die Möglichkeit Menschen helfen zu können.

00:02:51: Das ist wirklich ein intrinsisches Gefühl für andere da zu sein und das mag jetzt irgendwie sehr pathetisch klingen.

00:02:55: Es ist sehr altruistisch zu sagen sich aufopfern zu können Auch ein bisschen gepaart mit meiner Familiengeschichte dass die Menschen nach Kriegsgenerationen nicht immer einfache Tage gehabt.

00:03:08: Es gab vielleicht kein Geld, um sich in Arzt zu leisten.

00:03:10: Vielleicht sind Menschen gestorben weil kein Arzt da war.

00:03:12: Vielleicht werden sie auch gestorbt, auch wenn ein Arzt dabei gewesen wäre.

00:03:15: das wissen wir nicht.

00:03:16: aber die Geschichte hat mich schon so bisschen geprägt wo ich gemerkt habe was für ein hohes Gutes ist Zugang zur Medizin zu haben, Zugang zu Ärzten zu haben.

00:03:23: wie gesagt das möchte ich gerne auch leisten für Menschen da sein helfen können und dass es tatsächlich priceless ist.

00:03:29: das schönste Gefühl was es gibt Menschen geholfen zu haben kann

00:03:32: Ich gut nachvollziehen.

00:03:33: unsere Hörerinnen und Hörern sind Führungskräfte aus Unternehmen, aus der Politik.

00:03:38: Da will ich mal ein paar Zahlen bringen, denn da ist der Zusammenhang.

00:03:40: jetzt zur Medizin klar.

00:03:42: Der Gesundheitsreport der DAK-Aufgabe, das zeigt, dass psychische Belastungen sind alleine um siebenundvierzig Prozent gestiegen für Führungskräfte.

00:03:52: Statistische Bundesamt sagt, Führunkräfte sterben überwiegend an Herz-Kreislauferkrankungen Todesursache noch weit vor Krebs und Führungskräfte haben im Schnitt.

00:04:05: Es ist eine signifikante Zielgruppe, was sagst du zu den Zahlen?

00:04:11: Das sind erschreckende Zahlen.

00:04:12: tatsächlich trifft es glaube ich nicht nur Führungskräfte.

00:04:14: diese Gruppe mag vielleicht besonders von Betroffen sein aber wenn wir die Zahlen auch der WHO sehen beispielsweise in den letzten vor zwei Jahren hat sich die Adipositas bei den Erwachsenen verdoppelt und bei Kindern Faktor vier.

00:04:26: das scheint ein Phänomen unserer Gesellschaft zu sein.

00:04:28: Adipositas hat viele Begleiter und ist Grundlage für viele Herz-Kreislauferkrankungen, wie am Ende Herzenfakt- und Schlaganfall.

00:04:36: Ich glaube wir leben in einer verdichteten Zeit wo Leistung gefordert wird, Leistung wird hochgeschrieben und die Menschen wollen performen.

00:04:45: gerade Führungskräfte, die müssen Verantwortung für ein Unternehmen für sich selber übernehmen die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu kurz.

00:04:54: Ich merke in den Gesprächen, ich habe mit vielen Leistungsträgern zu tun das sind Geschäftsführer CEO's, Personen des öffentlichen Lebens, die auch zu mir in die Sprechstunde kommen, es sind die Menschen wie du und mich auch, die haben die gleichen Bedürfnisse, die gleichen Ängste, die gleich Sorgen und auch am Ende der gleichen Krankheiten wie wir.

00:05:09: Und da ist es so dass die Menschen häufig mit Schlafstörungen kommen, mit Angststörung, mit Depressionen.

00:05:16: Das Körpergewicht geht hoch, der Blutdruck geht hoch.

00:05:19: Cholesterin und Zucker ist aus dem Ruder gelaufen.

00:05:22: Das dann wieder zu sortieren?

00:05:23: Es ist natürlich auch selektiert.

00:05:25: diejenigen, die zu mir kommen haben vielleicht schon mal das erkannt dass da irgendein Problem besteht.

00:05:29: Die wenigsten kommen jetzt rein vorsorglich sondern viele haben einfach eine Frage weil irgendwas nicht mehr stimmt oder Partner oder Partnerin sagt, jetzt ist mal Schluss.

00:05:36: Du musst dich da mal checken, dass du mal schläfst unruhig, du hast zehn Kilo zugenommen.

00:05:39: Der Blutdruck ist nicht in Ordnung.

00:05:41: Der Zucker ist fast eine Grenze zum Diabetes.

00:05:44: Das sind alles Alarmsignale und Schlaf ist tatsächlich ein Thema.

00:05:48: Viele berichten auch über Schlafstörung und wir assoziieren in unserer Gesellschaft mit wenig Schlaf viel Leistung.

00:05:55: D. h., wir gehen davon aus, dass Menschen die wenig schlafen besonders leistungsfähig sind.

00:06:00: Ronald Reagan und Margaret Thatcher, die haben sich damit immer gerüben um vier bis fünf Stunden geschlafen zu haben.

00:06:04: Die beide sind ehle nicht an der Demenz eingegangen.

00:06:06: das ist ein Thema.

00:06:18: Engin mal ganz konkret unsere Hörer, die jetzt hier zuhören, die sitzen jetzt entweder im Auto oder am Fitnessstudio oder im Büro oder Zuhause.

00:06:26: Ganz konkret welche Warnsignale sollte ich ernst nehmen?

00:06:29: Und nicht ignorieren?

00:06:30: was ist denn also die Grenze?

00:06:33: Das ist normaler Stress, damit muss ich jetzt rechnen.

00:06:36: und wann wird's gefährlich?

00:06:37: Das zu unterscheiden ist vielleicht gar nicht so einfach weil es glaube ich fließend ist.

00:06:40: Am Ende ist immer die Frage im Leben Wann ist genug?

00:06:43: Und diejenigen die vom Erfolg getrieben sind wollen natürlich von der einen Erfolgswille zur nächsten Erfolgeswille weiterkommen und wissen dann nicht Wahnsignale zu hören oder einzuschätzen.

00:06:55: Ich gebe dir ein Beispiel.

00:06:55: das heißt wenn Menschen auf einmal wenig schlafen weil sie viel leisten wollen und am ende läuft das gut Die sind erfolgreich, bleiben auf dieser Welle.

00:07:05: Schlafen aber irgendwann immer weniger.

00:07:08: Das ist ein Prozess, der über Jahre geht.

00:07:09: Das Gewicht geht beispielsweise hoch und dann kommt bei vielen Menschen auch irgendwie Alkohol mit dem Spiel, dann kommt abends das Gläschen Wein um runterzukommen als Belohnungssystem.

00:07:20: Und da ist es so ... Der Alkohl führt wieder dazu dass ihr weniger schläft, dann geht der Blutdruck hoch und schon hat sich da etwas eingefunden was vielleicht langfristig sehr ungünstig wird für den Kreislauf.

00:07:31: Es ist nichts akutes, es ist jetzt nicht der akute Herzinfarkt, der einen von jetzt auf gleich irgendwie umbringt, sondern das ist ein schleichender Prozess und das zu erkennen, zu sagen... Und am Ende ist die Frage, das könnte jetzt auch auf so einem Yoga-Kalender stehen, finde raus was dich glücklich macht und wiederhole es.

00:07:45: Das heißt wenn die Leute eigentlich etwas machen, was sie nicht mehr machen möchten oder mit einem Wiederwillen machen dann weiß man dass da eine gewisse Schwelle überschritten ist und am ende sollte egal was man macht im Leben die Grundregel gelten Fühlt man sich hinterher wohler als vorher, hat man das noch gerne gemacht oder nicht?

00:08:02: Oder es ist nur noch Pflicht.

00:08:03: Ja, das ist meine Erfahrung auch dass das sich gar keiner mehr zu fragen traut weil natürlich gelernt ist und sozial akzeptiert ist man an die Grenze geht, die sogenannte Extrameile.

00:08:15: Das sind ja alles so auch gängige Begriffe, die zeigen ich performe, ich gehöre dazu und ich bin kein Waschlappen.

00:08:23: Dahinter folgt dann eben diese Ignoranz dieser Signale und du hast gerade ein paar genannt.

00:08:28: Gewichtszunahme ist eins Schlafmangel ist eins Diese Trachtung des eigenen Lebensstils trinke vielleicht doch ein Glas zu viel oder zu oft Ein einziges Glas kann ja selbst dann auch schon zu viel sein wenn Ich schon schlecht geschlafen habe.

00:08:41: also diese die innere Bewusstheit zu behalten.

00:08:45: Für physische Signale nehme ich raus, aber eben auch für das Empfinden... Ich mache das was ich mache noch balanciert und gerne!

00:08:53: Das ist ein wichtiges Thema.

00:08:55: Das

00:08:55: ist glaube ich etwas, was jeder versuchen sollte im Leben für sich herauszufinden.

00:08:59: Zu sagen mach' ich das noch gerne, entfremdet mich das von meinen eigenen Vorstellungen.

00:09:03: Wir haben vorhin noch kurz darüber gesprochen Was macht einem wirklich krank?

00:09:07: Das ist die entfremmende Arbeit.

00:09:08: Wenn man sich damit nicht mehr identifizieren kann, dann haben wir glaube ich ein Problem.

00:09:12: Damit das ist natürlich ein Privileg.

00:09:13: Nicht jeder kann irgendwie einen Job im Leben machen mit dem man sich zu hundert Prozent identifiziert.

00:09:17: Wir haben natürlich Haushof-Jobfamilie zu versorgen und da muss man auch mal Sachen machen die vielleicht eben keinen Spaß machen.

00:09:23: in der Leistungsgesellschaft ist es so dass die Leute natürlich getrieben werden immer mehr zu machen vom Erfolg getrieben sind und da einfach nicht wissen wann ist genug?

00:09:34: Und da auch mal lernen nein zu sagen.

00:09:36: als ich an der Charité damals anfingen.

00:09:39: Der erste Obert sagte zu mir, Herr Osmanoglu sie müssen lernen nein zu sagen.

00:09:42: ich habe das damals nicht verstanden.

00:09:43: mittlerweile weiß ich was er meinte.

00:09:45: Hast

00:09:45: du Glück gehabt?

00:09:45: mein erster Chef sagt mal den Satz als ich um siebzen oder dreißig gegangen bin ach Kai hast einen halben Tag Urlaub genommen?

00:09:51: Genau den spruch hatte ich auch damals.

00:09:53: jetzt mal in die praktische Prävention rein.

00:09:56: Ich setze mich ja in unsere Kernsigobereien.

00:09:59: Fünfzig Jahre alt, Führungskraft in einem Unternehmen leitet ein Team oder eine Abteilung hat viel Stress.

00:10:04: die Frage ist welche Checks braucht jetzt so ne Person?

00:10:07: was macht sie selbst?

00:10:08: worauf kann sich selber achten?

00:10:10: wo gehe ich zum Hausarzt?

00:10:11: Oder wo brauche ich vielleicht dich als Kardiologen?

00:10:14: Was würdest du empfehlen?

00:10:15: Ich denke primär sollte der erste Ansprechpartner immer der haushartz bleiben.

00:10:19: idealerweise kennt er einen am längsten und weiß auch mal einzuschätzen wann es ist akut.

00:10:24: was schleicht sich da ein?

00:10:25: Wir Fachärzte sehen dann einen Patienten vielleicht mal eine Stunde oder vielleicht irgendwann Mal wieder und haben denn da wirklich Kurzzeit alles einzuschätzen.

00:10:34: Das geht gut, weil wir ein Workflow haben.

00:10:37: was wir nach einer Stunde genau sagen können ist wie es tatsächlich die Lebenserwartung von den Menschen ist.

00:10:41: der Gefäß krank ja nein bis das Risiko Krebs zu entwickeln.

00:10:44: dafür sind wir geschult und können das mit unseren Algorithmen in kürzester Zeit evaluieren.

00:10:49: aber viel wichtiger ist sozusagen vom Mindset her.

00:10:52: ich denke immer so jeder ab vierzig sollte wissen Irgendwann kommt die letzte Dekade.

00:10:58: Wann die letzte Dekade sein wird, wissen wir nicht.

00:11:00: Also die letzte

00:11:00: dekade des Lebens oder der Arbeit?

00:11:02: Nee,

00:11:02: das Leben ist tatsächlich... Okay, okay.

00:11:04: Irgendwand kommt die Letzte Dekada, wann aber Tag eins der letzte Dekkade sein würde weiß niemand.

00:11:09: Das kann mit siebzig sein, mit achtzig, mit neunzig.

00:11:11: Die meisten Menschen sterben irgendwie was mit einer Sieben- oder mit einer Acht in der Zahl.

00:11:15: Siebzig, achtzig.

00:11:16: Wenn einer mit sechszig stirbt sagt man Mensch, das war zu früh.

00:11:18: Mit neunzig sagt man hm, stolzes Alter!

00:11:21: Das heißt Irgendwann kommt die letzte Dekade und dann ist die Frage, wie wollen wir sie verbringen?

00:11:26: Es gibt viele Studien dazu.

00:11:27: Viele Statistiken, zehn Jahre Sichtung.

00:11:29: Da sind wir uns sicher einig.

00:11:30: Niemand möchte mit Demenz in Kontinentstaubheit und Pflegebedürftigkeit im Bett liegen für die letzte Dekade.

00:11:37: Am liebsten wenn man das planen kann.

00:11:40: kurze Krankheitsphase zwei drei Wochen Lungenentzündung am Ende Und dann macht man vielleicht vom Ableben Gebrauch.

00:11:47: Das kann man so natürlich nicht strukturieren oder planen.

00:11:50: aber wenn frühzeitig einmal daran denkt, wie möchte ich altern?

00:11:53: Das ist ja nicht die wesentliche Frage dabei.

00:11:56: Bis vierzig verzeiht er an der Körper eine ganze Menge.

00:11:58: Da merkt man das gar nicht.

00:12:00: Zwischen vierzig und fünfzig manifestieren sich viele.

00:12:02: Herzkreis der Verkrankung, Atheroskerose spielt eine Rolle, das Körpergewicht geht hoch, Blutdruck manifestiert sich.

00:12:08: Und dann ist die Frage Wenn ich das mit vierzig weiß und mit fünfzig denn vielleicht ein paar manifeste Diagnosen habe wie Prediabetes, Bluttdruck über Gewicht dann kann man sagen, okay noch ist nichts passiert.

00:12:19: Noch ist der Entfrag nicht da gewesen auch nicht der Schlaganfall.

00:12:22: Dann hat man heutzutage die besten Möglichkeiten das zu diagnostizieren und sagen ok ich kann es behandeln.

00:12:28: und da ist eine Frage bin ich bereit Medikamente zu nehmen oder mein Lebenstil zu ändern.

00:12:33: Idealerweise ändert man den Lebensstil.

00:12:35: Ernährung Bewegung Sport klingt immer gut aber meine Erfahrung als Arzt-Kardiologe dabei ist dass setzt die Messlatte wieder hoch.

00:12:42: Das stresst wieder die Leute.

00:12:44: Ich mal joggen, ist weniger.

00:12:46: Dann

00:12:46: läuft man wieder um Bestzeiten!

00:12:48: Genau.

00:12:48: und vor allem das stresst die Leute weil es sie wieder unter Druck setzt, wieder irgendwas zu leisten.

00:12:53: Das hat ja Jahre Jahrzehnte vorher auch nicht geklappt.

00:12:54: Warum sollte das jetzt auf einmal funktionieren?

00:12:57: Und Angst ist da immer ein schlechter Ratgeber.

00:12:59: Man soll ja nicht den Menschen Angst machen.

00:13:01: wenn nicht dann Herz im Fakt.

00:13:02: Nee das macht glaube ich keinen Sinn Sondern da eine Oberfläche bieten dass jeder versteht okay wo stehe ich?

00:13:08: Wo möchte ich hin?

00:13:09: welche Möglichkeiten habe ich?

00:13:11: Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt haben so viele Möglichkeiten auch unsere Gesundheit zu verstehen und sagen, die Möglichkeiten wie wir selber darauf reagieren können.

00:13:19: Wir leben in einer absolut informierten Gesellschaft und da sage ich immer low-hanging fruits gar nicht so kompliziert gestalten.

00:13:28: Blutdruckcholesterinzucker.

00:13:29: Du hast vorhin ein paar Statistiken genannt, die nicht nur für Führungskräfte gelten sondern auch für unsere allgemeinen Bevölkerung.

00:13:37: ca.

00:13:37: fünfzig Prozent der Menschen sterben an Herzkreislauferkrankungen, zwanzig-dreißig Prozent vielleicht an Krebserkrankung.

00:13:43: dann gibt es noch sonstige.

00:13:44: die Geschichten wiederholen sich das war auch vor Jahren und Jahrzehnten so auf wenn man den Herzenfaktor zu Tage besser behandeln kann.

00:13:50: trotzdem stört noch jeder Zweiter an eine Herzkreiselauferkrankung.

00:14:03: Lass uns damals gerne ganz konkreten paar Daten nennen.

00:14:07: Das ist ja vielen nicht bekannt.

00:14:08: gebt ja so viele Parameter also Cholesterinwert HDLLDL unterscheiden Blutdruck Gewicht Blutzucker.

00:14:17: Kannst du mal ein paar Daten nennen, dass die Leute, die vielleicht jetzt

00:14:21: gerade

00:14:21: vom Arzt Blutdruck oder Blutwerte bekommen haben wissen sind sie im Normbereich?

00:14:26: Was sind da Parameter, die man kennen sollte?

00:14:30: Fangen wir mit dem einfachsten an Blut druck sagen wir hundert dreißig zu achtzig.

00:14:34: es kann sich jeder merken.

00:14:35: wenn man keine weiteren Risikofaktoren hat ist das in Ordnung?

00:14:38: Die neuen Leitlinien haben das noch unten korrigiert.

00:14:40: Das gilt aber auch für Menschen die vielleicht schon irgendwie Weitere Risikofaktor wird Diabetes mit sich bringen, da sagt man hundertzwanzig zu siebzig ist besser.

00:14:48: Das weiß man aus den Langzeitstudien.

00:14:50: und Cholesterin, da reden wir im Wesentlichen über das LDL-Cholesterine Da ist es so dass früher ab Hundert neunzig Milligramm pro DZL, das ist schon ein sehr hoher Wert hat man eigentlich so eine familiäre Hypercholisterinämie.

00:15:03: Da sind sich viele einig die...das sollte eigentlich auf jeden Fall behandelt werden weil es früher später bei jedem eine Gefäßerkrankung provoziert.

00:15:10: Und die Leidlinien gehen mittlerweile.

00:15:12: je niediger Der Cholesterinwert ist besser und je früher man den absenkt, desto vorteilhafter.

00:15:18: Und mittlerweile sagt man eigentlich sollte keiner mehr einen Wert über hundertsechzehn Milligramm pro Dezilit haben.

00:15:23: Das ist nicht lebensreal!

00:15:24: Da schafft man nicht.

00:15:25: Am Ende ist immer die Frage wen habe ich vor mir?

00:15:27: Es ist ein übergewichtiger Diabetiker mit knackigen Bluthochdruck.

00:15:31: der hat andere Regeln als jemand der eigentlich nicht übergewichtiges keinem Blut hochdruck hat und sich gesund ernährt.

00:15:36: er kann dann auch mal höhere Cholsterinwerte haben.

00:15:39: Wir gehen da sehr praktisch in der Kardäologie um.

00:15:43: Wenn sich das Cholesterin in den Arterien abgelagert hat, dann wissen wir dass es zu hoch ist.

00:15:47: Dann ist der Wert auch nicht mehr so entscheidend.

00:15:49: Jetzt haben wir gerade schon gesagt Stressthema ist nochmal etwas was sehr schwieriger zum Messen ist.

00:15:55: da gibt es das subjektive Empfinden Wir unterscheiden euch Stress, also der Stress, der auch vitalisiert und motivierend sein kann.

00:16:03: Dann gibt es Diss-Stressen zu.

00:16:05: Begriffe die gehen ja schon lange sind in der Psychologie bekannt.

00:16:08: Wie sehr spielt aus deiner Erfahrung mentale Belastung denn in Herzgesundheit rein?

00:16:13: Mentale Belassung spielt glaube ich eine erhebliche Rolle in der Bedeutung von Herzkreislaufverkrankungen.

00:16:19: Am Ende ist das so.

00:16:21: Tut mir das gut.

00:16:22: Ohne Stress werden wir nicht auf den Mond geflogen,

00:16:24: d.h.,

00:16:24: es ist etwas was wir auch brauchen.

00:16:26: Das klingt immer so böse und vorwurfsvoll.

00:16:28: Ohn Stress hätte uns die Evolution schon längst verloren.

00:16:31: Wir wären gar nicht überlebensfähig gewesen.

00:16:33: D.h.

00:16:34: gehen wir ganz kurz in die Biologie.

00:16:37: Es raschelt vor dem Baum!

00:16:39: Wenn wir zu lange überlegen, warum es da vor dem Baum raschelt hat uns der Tiger erledigt.

00:16:43: Das heißt Cortisol wird ausgeschüttet das geht in Sekunden schnell über die Nebennierenrinne Herzrequenz geht hoch, Blutdruck geht hoch durch Bötung der Muskulatur und wir können klar denken dass heißt Fight of Light.

00:16:53: wenn wir die falsche Entscheidung im Moment treffen hat uns den Tiger erlädigt Nein!

00:16:56: Wir brauchten Stress um zu überleben.

00:16:58: Wann haben wir im Urwald Stress gehabt?

00:17:00: Vielleicht einmal zwei Mal im Monat heutzutage?

00:17:02: Haushof, Job, Briefe vom Finanzamt.

00:17:04: Irgendwas ist immer.

00:17:06: Der Mechanismus ist der gleiche.

00:17:07: Cortisol wird ausgestittet.

00:17:09: Warum ärgert uns das wenn sich einem Straßenverkehr vordringelt?

00:17:13: Das bedeutet im Zweifel hat er das letzte Futter genommen und entscheidet über Leben und Tod.

00:17:18: Und diese Mikroaggression haben wir noch am Alltag.

00:17:23: Das heißt eine E-Mail, eine WhatsApp, irgendwas was uns stresst, Cortisol geht hoch Unser Größer und sagt entspann dich mal, da ist jetzt kein Tiger der bringt dich nicht um.

00:17:31: Aber die Reaktion war einmal da!

00:17:32: Und das zu verstehen und abzuwenden ist glaube ich unsere Herausforderung.

00:17:38: und da sind wir auch bei dem Thema Gewicht.

00:17:40: Cortisol führt dazu dass aus der Bauspeichertuise in dem Moment keine Insulin mehr ausgestüttelt wird.

00:17:46: Der Insulin bleibt im Blut gefangen Das Gehirn kann keine Sekunde ohne Zucker auskommen und so entsteht auch wieder Übergewicht.

00:17:54: Ich habe

00:17:55: auch, dazu werde ich eine separate Folge nochmal machen aktuelle Studien zeigen dass eben du hast das gerade schon benannt Stress eben dazu führt dass unter anderem eben Glucocorticoide ausgeschüttet werden das für zu einer veränderten Zunahme der Entzündungszellen.

00:18:09: das hat Auswirkungen auf die Gefäße hat aber auch zum Beispiel nachgewiesen Auswirkung auf das Alzheimer-Resiko.

00:18:17: Das geht also auch um Demenz und Alzheimer, was nachweislich um fünfzehn Prozent höher ist bei Menschen die sehr viel Stress haben.

00:18:24: Also da werde ich noch mal eine separate Folge zu machen weil das wirklich ein ganz wichtiges Thema ist der Umgang mit Stress, also Coping-Strategien und sich zu überprüfen – das habe ich eben auch im Coaching – zu reflektieren.

00:18:36: mache ich Dinge, weil ich sie gewohnt bin?

00:18:38: Da mach' ich sie wirklich gerne obwohl Sie Stress machen!

00:18:43: Womit beschäftigen wir uns?

00:18:44: Was stresst uns wirklich, was tut uns gut?

00:18:46: und wir dürfen nicht vergessen.

00:18:47: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und diejenigen, die einmal an der Führungsposition gelangt sind, die Fallhöhe ist hoch bei diesen Menschen.

00:18:56: Die wollen mehr Erfolg und tatsächlich es stagnationen bei denen auch schon schwierig.

00:19:00: Wir kennen das wenn die Firma nächstes Jahr nicht so viel Prozent mehr gewachsen ist fragt man den CEO was da los ist.

00:19:07: Warum stagniert das jetzt?

00:19:08: Das heißt, Stagnation gilt ja schon als Verlust und als negatives Beispiel.

00:19:13: Das heißt wir sind getrieben vom Wachstum, getrieben von dem Erfolg Und da geht es glaube ich darum auch die Führungskräfte zur Schule noch zu sagen okay ihr müsst lernen nein zu sagen auch eure eigene Kraft zu schützen, dass ist wichtig.

00:19:25: und am Ende gibt's da kein Patentrezept.

00:19:27: der nächste geht auf den Golfplatz, der andere geht nach Runde.

00:19:30: Jong oder andere will einfach vielleicht mal gar nichts tun.

00:19:32: Am ende ist es wichtig etwas rauszufinden was er gut tut Und da gibt es keine Patentregel.

00:19:39: Natürlich werden wir mich als Kardälogenfrags-Send durch, joggen ist sicher besser als auf dem Sofa hängen zu bleiben und rumzusetten aber am Ende darf man da keinen zusätzlichen Druck aufbauen wie dann Leistungsdruck aufzubauen?

00:19:50: das frustriert den Menschen und gibt ihm wieder das Gefühl der Insuffizienz.

00:19:55: Das ist eines der großen Probleme dieser sogenannten Smartwatches oder der ganzen Tracking Ideen die den Menschen natürlich das Kompetitive jeden Tag vor Augen führen.

00:20:03: im wahrsten Sinne.

00:20:05: Ich habe damit täglich zu tun mittlerweile, die ich kriege regelmäßig Informationen von den Smartwatches der Patienten.

00:20:12: Die schicken mir das mit unter wirklich sinnvolle Daten.

00:20:15: also das beste Beispiel ist Vorruflimmern.

00:20:17: wenn die Patienten ein EKG schicken wo Vorruflimmern draufsteht meistens war es dann auch vorruflemmern.

00:20:22: Das ist eine absolut sinnvolles Feature.

00:20:25: unbehandelt Vorrufflimmern kann Schlaganfallvorhorsachen aber dann sind da auch so Daten.

00:20:30: wie viel Sauerstoff habe ich aufgenommen?

00:20:31: Wie war meine Herzfrequenz Variabilität Wie ist die Schlafqualität?

00:20:37: Da stresst wieder die Leute, weil sie sich selbst optimieren wollen und der Automat sagt das war jetzt noch nicht so gut.

00:20:42: Man muss besser werden.

00:20:44: Warum messen wir das überhaupt?

00:20:46: Was ist die Konsequenz daraus?

00:20:48: Natürlich möchte man hören dass alles gut ist.

00:20:50: deswegen macht man das ja Ja, aber wie gehen wir damit um?

00:20:53: Wenn es da irgendwas gibt was jetzt nicht im Normbereich ist.

00:20:55: Das kann einen schon stressen und dann muss man sagen naja ich empfehle das eigentlich nicht.

00:20:59: Es sei denn man ist jetzt Sportler und will bestimmte Parameter überwachen, dann macht das vielleicht Sinn Aber für den Alltag hat's glaube ich eher Stress außer für Vorruflimmen, da finde ichs richtig gut

00:21:22: Engel!

00:21:22: Für unsere Hörerinnen und Hörern ganz konkret die drei Dinge die sie morgen anfangen sollten also nicht in drei Monaten sondern morgen.

00:21:28: eine Idee von mir wäre auch ich leg mal etwas vor ein Blutdruckcheck beim Arzt oder regelmäßig bei sich, dann auch daily Microbrakes machen nenn ich es.

00:21:38: Also wirklich einfach mal täglich mal zwei Minuten Atemübung dreimal am Tag Spaziergang abschalten im wahrsten Sinne das Wort ist auch die Handys und die Geräte Und einfach mal ein Check-up machen.

00:21:52: Würdest du sagen da ist die Reihenfolge vielleicht noch falsch?

00:21:55: Oder was wäre dein Tipp?

00:21:56: Ich

00:21:56: glaube auch da bin ich wieder Lieblingsthema, Low-Hanging Fruits.

00:22:00: Pareto Prinzip die einfachsten Sachen, zwanzig Prozent Einsatz, achtzig Prozent Output.

00:22:03: Das heißt wenn jeder morgens durch den Besuch beim Haushalt sein Blutzucker und sein Cholesterin und seinen Körpergewicht noch mal beurteilt dann weiß man okay einfache Algorithmen können einem nicht sagen wie ist die Lebensqualität dabei oder die Lebenserwartung vielmehr?

00:22:16: Und nichts anderes machen ja lebensversicherer anhand dieser Daten.

00:22:19: die können das übrigens sehr gut damit berechnen.

00:22:22: Dann ist die Frage was kann ich selber dagegen tun?

00:22:25: aber ich denke Checkups.

00:22:26: Niemand sollte heutzutage mir einem Darmkrebs sterben und niemand sollte mehr in den Brustattackationen um.

00:22:30: Und niemand mehr im Brustkrebs stirbt.

00:22:32: Das heißt, das sind einfache sehr gute Methoden, die etabliert sind, die man strukturiert durchgehen kann.

00:22:37: wenn man dann noch die Basisparameter weiß und einfach nochmal in sich geht und sagt was tut mir gut?

00:22:42: Was hat Spaß gemacht, was ich gern wieder machen würde nicht dieses Glück auf zu weit nach hinten im Leben verschieben.

00:22:48: Ja!

00:22:48: Das merke ich.

00:22:49: viele kommen und sagen Wenn das Häuschen abbezahlt ist, wenn Kinder aus dem Haus sind, da bin ich sixty-fünf, da mache ich eine Weltreise.

00:22:56: Und dann sitzt man da und ich muss den Zettel ausfüllen, weil irgendwie die krassen Kasse den Umbau fürs Badezimmer wegen dem Schlaganfall bezahlen muss.

00:23:04: Manchmal ist es auch das kleine Glück.

00:23:05: Ich arbeite in der Friedrichstraße hauptsächlich und wohne im Zehlenloch.

00:23:09: Ich fahre einfach mal eine andere Strecke zurück nach Hause – nicht mehr die gleiche kürzeste.

00:23:13: Einfach mal einen anderen Weg durch den Grunewald keine Ahnung.

00:23:15: Dann sehe ich noch ein paar Bäume.

00:23:16: oder ich bin Hörbuch-Weltmeister habe irgendein Hörbuch.

00:23:19: Ich höre damit Sachen, die ich nie wieder gelesen hätte.

00:23:21: Zuletzt war's von Homer de Ilias.

00:23:25: Da sind wir bei dir persönlich.

00:23:26: Da würde ich gerne vielleicht zum Schluss des Podcasts auch noch mal hinschauen, wenn es okay ist.

00:23:29: Du siehst ja jeden Tag Patienten und du schreibst ein Buch.

00:23:31: Du hast einen Buch geschrieben, liegt ja auch vor mir noch.

00:23:34: Hundertzwanzig Jahre gesund da geht das um das richtige Körpergewicht Und du bist dabei, wenn nicht das schon ankündigen darf, ein weiteres Buch zu schreiben.

00:23:41: Kannst du schon was sagen?

00:23:43: Warum wird's gehen?

00:23:44: Genau danke dass du das Thema aufgreibst.

00:23:46: Diesmal geht es mehr um Prävention nach dem Motto Tod dem Infarkt, weil ich der Meinung bin, niemand müsste mir an einem Herzenfakt sterben.

00:23:52: Es sterben noch zigtausende Menschen jährlich an einem Infarkte und das ist in meinen Augen kein Schicksal.

00:23:57: Schicksales wenn ich jetzt irgendwie aus dem Studio vor die Tür trete und mich mit Theorien erschläge, das ist glaube ich Schicksale.

00:24:03: aber beim Herzinfarkt ist es so.

00:24:06: wie wissen wir den Fakt entsteht?

00:24:07: Wie wissen wir man ihn diagnostiziert?

00:24:09: Wir wissen wie wir ihn verhindern können?

00:24:10: Vor allen Dingen wissen wir umso besser mittlerweile auch infarkt verhindern können, dass überhaupt die Gefäßerkrankung entsteht.

00:24:16: Oder was werden die Medizinstudenten in hundert Jahren über uns sagen?

00:24:19: Die konnten zu dem Zeiblung also wir heute schon seit Jahren und Jahrzehnten auf den Mond fliegen, die wussten wieder infarkт funktioniert aber trotzdem stirbt jeder zweite an der Herzgeisterverkrankung.

00:24:29: das ist irgendwie unverständlich Und da möchte ich ja aufklären wenn man da einfach sagt Ich will wissen wo ich stehe Das ist dann ein Besuch beim Hausarzt vielleicht bei einem Kardiologen.

00:24:37: Man kann durch einfache Gefäselultraschalluntersuchungen feststellen ob man eine Gefäße Erkrankungen hat Ja oder nein.

00:24:44: Und dann sollte man sagen, bin ich bereit das zu behandeln oder nicht?

00:24:47: Ja.

00:24:47: Lipoprotein Kleinar, du hast es kurz erwähnt ist ein Risikomarkat, zehn bis fünfzehn Prozent der Menschen sind Träger von diesem Lipopprotein.

00:24:54: die meisten Menschen wissen nicht mal ob sie das haben oder nicht, kostet zwanzig Euro das zu bestimmen.

00:24:58: und wer Träge dieses LipopProteins Kleinar ist hat einen Faktum mindestens vier bis sechs Euro.

00:25:04: das Risiko für Herzinfarkten Schlaganfall.

00:25:06: Also das sind alles Dinge die die Smartwatch nicht erkennt.

00:25:09: da braucht es eben eine Untersuchung.

00:25:18: Ja, lieber Engin.

00:25:19: Zum Abfluss-Gegensatzpaare und du entscheidest mal spontan was dein Ding wäre.

00:25:25: Supplements oder Gemüse?

00:25:27: Gemüsen.

00:25:29: Theater oder Philharmonie?

00:25:31: Philharmondie.

00:25:32: Skiurlaub oder Strandurlaub?

00:25:34: Strandurlaub.

00:25:35: Fitnessstudio oder Weitlauf?

00:25:38: Fitnessstudium.

00:25:39: Tee oder Kaffee?

00:25:40: Tee!

00:25:41: Engin vielen Dank.

00:25:42: schön dass Du da warst hat mich sehr gefreut.

00:25:43: Vielen Dank für Deine Ahnung hat es ja Spaß gemacht dankeschön.

00:25:46: Das war's für heute vom CoachDoc.

00:25:48: Heute aus der herzellidische Prei im Gespräch mit dem Kardilogen Doktor Meet, Engin Osmanoglu.

00:25:54: Danke fürs Zuhören!

00:25:55: Freu mich aufs nächste Mal und sage tschüss bis bald.

00:25:57: ich bin Kai Kochmann.

00:26:10: Wie hat euch die Episode gefallen?

00:26:12: Ich freue mich auf eine Bewertung entweder per Sterne, freu ich mich natürlich drüber bei Spotify oder ihr schreibt mir eine E-Mail an kochmann at reflector.com.

00:26:22: Ich antworte übrigens garantiert.

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